NAHRUNGS- UND LEBENSMITTELINDUSTRIE

In der Nahrungs- und Lebensmittelindustrie dreht sich alles um Sauberkeit und Hygiene. Als Unternehmer müssen Sie Ihren Kunden gegenüber stets aufs Neue beweisen, dass Ihre Produktion den höchsten Qualitätsmaßstäben entspricht. Da ist es beruhigend, wenn Sie einen Partner an Ihrer Seite haben, der sich der Verantwortung für den Wertbestand Ihrer Produkte und das Wohlergehen ihrer Konsumenten bewusst ist. Zahlreiche namhafte Lebensmittelhersteller vertrauen auf ADONEX und damit auf einen schädlingsfreien Betrieb inkl. Schädlingsfreihaltung der Prozesse und Waren.


Marken und Produkte wirksam schützen

Im gesamten EU-Bereich kommt es immer wieder zu Gesetzesverschärfungen, um Mängel in der Lebensmittelkette exakt aufzuspüren. In diesem Zusammenhang gilt die Produkthaftung. Die unterschiedlichen Produktionsstufen in der Lebensmittelindustrie erfordern dabei unterschiedliche Grade der Schädlingsbekämpfung.


100% Schutz für Lebensmittelhersteller
Offen gelagerte, aber auch verpackte Lebensmittel locken Schädlinge an und verursachen Jahr für Jahr enorme Schäden in der gesamten Lebensmittelindustrie. Hinzu kommt, dass die komplex strukturierten globalen Lieferketten sowohl die Zahl der Sicherheitsrisiken als auch die prüfenden Kontrollpunkte signifikant erhöhen. Eine strengere Gesetzgebung und immer höhere Anforderungen seitens der Verbraucher üben zusätzlichen Druck aus. Dabei hat eine Studie des Britischen Handelsverbandes BRC erst unlängst belegt, dass unzureichende Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen und Hygienezustände mit als Hauptursachen für schlechte Ergebnisse bei Hygienekontrollen gelten. Eine effiziente Schädlingsbekämpfung sowie fachgerechte Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen sind also unabdingbare Voraussetzungen, um die Erreichung von Mindeststandards in der Lebensmittelsicherheit gewährleisten zu können.


Wirksamer Schutz für Ihren Betrieb
Wir begeistern mit innovativen, präventiven Lösungen für Ihren Betrieb. Tritt dennoch ein Befall auf, sind wir dank unserem Know-how in der Lage, die Ausbreitung rasch zu stoppen und das weitere Befallsrisiko zu senken. Selbstverständlich halten wir bei der Schädlingsbekämpfung alle gesetzlichen Vorgaben und Standards der Lebensmittelsicherheit ein.


Praktische Lösungen für Lebensmittelhersteller
So stehen wir Lebensmittelherstellern zur Seite:

  • Fachkenntnisse in der Lebensmittelsicherheit: Seit Jahren arbeiten wir weltweit mit unzähligen Lebensmittelproduzenten, Rohstofflieferanten, Logistikunternehmen und lebensmittelverarbeitenden Betrieben zusammen. Als Branchenexperten wissen wir, was zum Schutz Ihres Unternehmens vor Schädlingen und Hygieneproblemen selbst über komplexe Lieferketten hinweg zu beachten ist.
  • kritische Prüfung: Vor der Umsetzung unseres Serviceplans führen wir eine standardmäßige Inspektion durch. Anschließend geben wir Ihnen eine komplette Übersicht über alle zu treffenden Bekämpfungsmaßnahmen. Auch im präventiven Bereich werden wir für Sie tätig.


Fachkundige Hilfe bei Schädlingsbefall
Ein aktives Risikomanagement bei Schädlingsbefall erfordert sowohl praktische als auch wissenschaftliche Erfahrung. ADONEX bietet Lebensmittelherstellern und -zulieferern passgenaue Monitoring- und Risikomanagement-Lösungen für Ihre gesamte Lebensmittelverarbeitungsanlage inkl. Fabrik-Umgebung, Liefer- und Wareneingangsbereich, Produktionsstätte, Anlagen und Ausrüstung. Mit Schädlingen kennen wir uns aus.

Mäuse-Bekämpfung durch ADONEX

Sobald sich eine Maus in der Umgebung Ihres Wohnbereichs aufhält, sollten Sie eine Mäusebekämpfung in Betracht ziehen. Auch Mäuse, die im Garten gesichtet wurden, können zum Problem werden, wenn Kinder oder Haustiere mit deren Fäkalien in Kontakt kommen. Außerdem müssen Sie damit rechnen, dass die Mäuse vor allem in der kalten Jahreszeit versuchen werden, in Ihr Haus einzudringen.
Eine effiziente Mäuse-Bekämpfung zählt zu den anspruchsvollsten Herausforderungen in der professionellen Schädlingsbekämpfung, da Mäuse zunehmend Resistenzen gegen die in Mäuseködern enthaltenen Wirkstoffe entwickeln. Der Versuch, einer Mäuseplage Herr zu werden, ist daher nicht immer von Erfolg gekrönt.
Um Mäuse wirksam und auf die jeweilige Befallssituation abgestimmt bekämpfen zu können, muss man deren Biologie kennen. Selbstanwendern fehlen dafür in der Regel sowohl die notwendigen Bekämpfungspräparate als auch die Erfahrungswerte von professionellen Schädlingsbekämpfern. Mäuse sind scheue Tiere und zeigen sich selten. Ihr ausgezeichneter Geruchssinn führt sie aber sicher zu jeder Nahrungsquelle. Außerdem finden sie als gute Läufer, Springer und Kletterer rasch Spalten, Löcher und Nischen, um in Ihr Haus, Ihren Keller oder Ihren Dachboden zu gelangen. Um Mäuse erfolgreich zu bekämpfen, müssen daher auch immer bauliche Mängel beseitigt werden.
Grundsätzlich gilt: Eine professionelle Mäusebekämpfung gehört in die Hände eines Fachmanns. Setzen Sie Ihre Gesundheit (und die Ihrer Familie) nicht aufs Spiel und nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir verfügen über das Know-how und die Mittel, um einer Mäuseplage Herr zu werden.

Systeme zur Mäuse- und Rattenbekämpfung

ADONEX schöpft aus einer großen Palette an modernsten Systemen zur Mäuse- und Rattenbekämpfung, wie z.B. Köderboxen, die mit speziellen Präparaten versehen werden, um die Schädlinge rasch, effizient und klug zu bekämpfen.


Mäuse- und Rattenköder
Wir halten eine breite Auswahl an verschiedenen Wirkstoffen zur Mäuse- und Rattenbekämpfung im Innen- und Außenbereich Ihres Zuhauses bereit. In Forschungs- und Entwicklungslaboren geprüft, haben Sie mit unseren Ködern stets die beruhigende Gewissheit, auch in einer sensiblen Einsatzumgebung kein Risiko einzugehen. Das von uns verwendete Mäuse- und Rattengift ist mit Bitterstoff (Bitrex) versetzt, einer für den Menschen extrem bitteren Substanz, die Mäuse aber nicht schmecken und daher annehmen. Menschen, die mit dem Gift in Berührung kommen, würden es reflexartig wieder ausspucken.
Wir setzen die Mäuse- und Rattenköder im Rahmen eines eigens dafür ausgearbeiteten Bekämpfungsplans ein, der auf einer gründlichen Befallsinspektion im Bereich der betroffenen Haus-, Keller- und Gartenbereiche gründet. Alle Bekämpfungsmaßnahmen sind also exakt auf die spezifischen Erfordernisse abgestimmt.


Köderboxen
Neben dem Mäuse- bzw. Rattenköder benötigt man für die Bekämpfung der Schädlinge so genannte Köderboxen (Köderstationen), die an den richtigen Stellen aufgestellt werden. Ihre Wirkung zeigt sich bereits kurz nach der Ausbringung.
ABER: Schaden die ausgelegten Köder auch wirklich nur Mäusen und Ratten? Die Antwort lautet: JA, denn unsere Köderstationen sind klar gekennzeichnet, versperrbar und verfügen über einen manipulationssicheren Aufbau. Die Boxen ziehen also Mäuse an, bergen aber in der Regel keine Gefahr für Mensch und Haustier.

Professionelle Mäuse- und Rattenbekämpfung

Nehmen Sie einen Mäuse- oder Rattenbefall nicht auf die leichte Schulter! Eine Mäuse- oder Rattenplage kann sich schnell ausbreiten. Selbstanwenderprodukte zeigen in der Regel keine oder nur eine unzureichende Wirkung. Bei starkem oder wiederkehrendem Mäusebefall sollte daher unbedingt ein Profi hinzugezogen werden. Unsere Schädlingsexperten verwenden extra auf Ihr sensibles Heim abgestimmte Mäusebekämpfungs-Präparate und versorgen Sie mit wertvollen Tipps, wie Sie einen künftigen Befall verhindern können.
Mäuse- und Rattenbekämpfungen gehören in die Hände eines erfahrenen Schädlingsbekämpfers und Schädlingsexperten. Wir sind jederzeit für unsere Kunden erreichbar, auch Samstag sowie an Sonn- und Feiertagen, und beantworten Ihnen gerne alle Ihre Fragen. Schnell, kompetent und nachhaltig geben wir Ihnen die beruhigende Gewissheit, den Mäusen, Ratten und anderen Schädlingen stets den entscheidenden Schritt voraus zu sein. Für weitere Informationen oder um einen Termin zu vereinbaren, wenden Sie sich bitte an uns.

So helfen wir Lebensmittelherstellern weltweit
ADONEX zählt zu den Marktführern im Bereich der professionellen Schädlingsbekämpfung. Wir helfen Lebensmittelherstellern aktiv, ökonomische Risiken und Imageschäden abzuwenden, unabhängig davon, ob es sich um Kleinbetriebe oder weltweit tätige Produzenten und Zulieferer handelt.

Gesetze zur Schädlingsbekämpfung in der Lebensmittelindustrie

Die Gesetzgebung zur Schädlingsbekämpfung (Lebensmittelsicherheitsgesetz) gliedert sich in mehrere, klar voneinander abgrenzbare Bereiche:

  • Allgemeine Aspekte der Lebensmittelsicherheit
  • Umweltrichtlinien
  • Regulierter Einsatz von Pestiziden
  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz
  • Landwirtschaftsrecht
  • Wildtier- und Tierschutzrecht

In ihrer Gesamtheit dienen die Gesetze und Richtlinien zur Lebensmittelsicherheit dazu, die Gesundheit der Bevölkerung und den Wettbewerb am Nahrungsmittelmarkt durch kontrollierte Qualitätsmaßstäbe zu schützen und Betrugs- oder Täuschungshandlungen zu verhindern.

Allgemeines Lebensmittelrecht in der EU

Das in der EU geltende Allgemeine Lebensmittelrecht verpflichtet lebensmittelverarbeitende Betriebe zur Nachverfolgbarkeit und überträgt ihnen die Verantwortung für die Rücknahme und den Rückruf kontaminierter Lebensmittel (Verordnung EG Nr. 178/2002, Art. 18 + 19). Davon sind Importeure, Hersteller, Verarbeiter, Hersteller und Vertreiber betroffen.


Nachverfolgbarkeit
Jede in einem Lebensmittel zur Verarbeitung vorgesehene Substanz muss in jedem Stadium der Herstellung, Verarbeitung und Verteilung nachverfolgbar sein. Lebensmittelunternehmer müssen Systeme und Verfahren einrichten, die es ermöglichen, die zuständigen Behörden jederzeit mit dieser Information zu versorgen und gegebenenfalls den Verbraucher zu informieren.


Rücknahme und Rückruf
Besteht der Verdacht, dass ein importiertes, produziertes, verarbeitetes oder vertriebenes Nahrungsmittel nicht den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entspricht, muss es der Unternehmer vom Markt nehmen. Diese Verordnung zielt auch auf den Rückruf bereits vertriebener Lebensmittel ab und inkludiert die Benachrichtigung der zuständigen Behörden. Der Unternehmer muss den Verbraucher über den Grund der Rücknahme in Kenntnis setzen.


Lagerung und Transport
Während des Lagerungs- und Transportprozesses von Lebensmitteln, Lebensmittelprodukten und Rohstoffen, Verpackungsmaterialien, Halbfertig- und Fertigprodukten sind alle notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung von Kontamination und Verderben zu treffen. Der Zustand der Lieferfahrzeuge ist vor ihrem Einsatz auf Verunreinigung, Schädlingsbefall oder andere potentiell schädlichen Einflüsse (z.B. Chemikalien) zu prüfen.


HACCP
Die Standard-Gefahrenanalyse HACCP hat auch eine Einschätzung hinsichtlich der Gefährdung, die von Schädlingen und Produkten der Schädlingsbekämpfung sowie deren Einsatz ausgeht, zu beinhalten. Dabei muss den sieben durch den Codex Alimentarius definierten Grundsätzen Folge geleistet werden.


Produktschutz von Lebensmitteln
Mit dem Produktschutz von Lebensmitteln ist deren vorsätzliche Kontamination mit bakteriellen Wirkstoffen, Toxinen, Chemikalien, Strahlung oder Fremdkörpern gemeint. Betriebe müssen ihre Optionen abwägen, vorsätzliche Manipulation oder Kontamination von Produkten unterbinden und entsprechende Präventivmaßnahmen treffen.


Lebensmittelstandards
Lebensmittelstandards bezeichnen spezifische Verfahren und Ansprüche an Konformität und Zertifizierung und sind eng an die gesetzlichen Richtlinien zur Lebensmittelsicherheit angelehnt. Hier eine Auswahl bekannter Lebensmittelstandards:

  • BRC Global Standard for Food Safety Issue 7 Global Markets
  • DIN 10523 Schädlingsbekämpfung im Lebensmittelbereich
  • IFS Global Markets — Food and IFS Food
  • Global Markets Programme wie die der GFSI (das Sie verwenden und im Rahmen Ihres Standards anpassen können)
  • die Richtlinien des HACCP zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit


Gesundheit und Sicherheit
Für die ständige Kontrolle und Beobachtung im Rahmen der Schädlingsbekämpfung benötigt man Zugang zu verschlossenen Räumen und Plätzen in der Höhe, wo ein Unfall- und Verletzungsrisiko besteht.


Tierschutz
Der Wildtierschutz kann gesetzlich unter diversen Punkten angeführt sein und beinhaltet den Tierschutz, den sicheren und geregelten Einsatz von Pestiziden (inkl. Lagerung, Entsorgung) sowie den Schutz gefährdeter Wildtiere, etwa durch Kontamination und Missbrauch von Pestiziden und Fallen.
Auch Schadtiere unterliegen dem Tierschutzrecht, das sicherstellt, dass Wirbeltiere nicht der Gefahr unnötiger Schmerzen ausgesetzt sind. Im Vereinigten Königreich etwa wird der Schutz von Wildtieren im Wildlife and Countryside Act festgelegt, für dessen Umsetzung das Umweltministerium zuständig ist (Department of Environment, Food and Rural Affairs).
Für die Bekämpfung von Schadnagern und Tauben gilt der Animal Welfare Act von 2006.

Schädlinge in der Lebensmittelproduktion

Die professionelle Schädlingsbekämpfung bildet einen wesentlichen Bestandteil der Guten Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP) in der Nahrungsmittelverarbeitung. Schädlinge können zahlreiche krankheitserregende Bakterien, Viren, Protozoen und Helminthen übertragen, die Konsumenten und Mitarbeitern der lebensmittelverarbeitenden Betriebe schaden.
Außerdem zeichnen Schädlinge auch für eine physische Kontamination der Produkte verantwortlich, etwa wenn Lebensmittel mit Kot, Fell, Federn, Nistmaterial oder anderen Körperteilen in Berührung kommen oder Außeneinflüssen durch beschädigte Verpackungen unterliegen.


Gesetzliche Richtlinien
Die Gesetzgebung in der Lebensmittelbranche sieht vor, dass Schädlinge von lebensmittelverarbeitenden Betrieben ferngehalten werden müssen. Eine Kontamination der Lebensmittel, z. B. mit Bakterien, Parasiten, Viren, Glassplitter und Chemikalien, kann lebensbedrohlich sein und muss durch Ergreifen effizienter Hygienemaßnahmen verhindert werden. Hinzu kommt, dass alle diesbezüglichen Maßnahmen dokumentiert werden müssen. Mit inbegriffen in diesen Vorschriften ist auch die Anwendung der aktuell gültigen GMP-Richtlinien und die Verwendung von Systemen wie dem HACCP-Konzept, um bei jedem betrieblichen Vorgang die für die Lebensmittelsicherheit kritischen Punkte auszumachen (inkl. Lieferkette), Kontrollverfahren umzusetzen, auf ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen, besonders nach betriebsinternen Änderungen, und in regelmäßigen Abständen zu verifizieren.


Finanzielle Verluste
Trifft man keine adäquaten Maßnahmen zur Vorbeugung und Bekämpfung von Schädlingen, kann dies mitunter folgende Konsequenzen nach sich ziehen:

  • erhebliche finanzielle Einbußen
  • Vorrats- und Produktverlust
  • Produktrückrufe
  • Reputationsverlust
  • Gerichtsverfahren
  • temporäre Betriebsschließung


Bedrohungen aus der Lieferkette
Schädlinge können auch über die Lieferkette, etwa durch Lebensmittelzutaten oder über die Verpackung, in den lebensmittelverarbeitenden Betrieb gelangen. Abfälle, Essensgerüche und bestimmte Lichtverhältnisse locken sie ebenfalls an. Gebäude bieten ihnen Unterschlupf, Wärme, Nahrung, Wasser und Schutz vor Fressfeinden – optimale Bedingungen zur Vermehrung und Aufrechterhaltung eines hohen Schädlingsbefalls, sofern keine adäquaten Gegenmaßnahmen gesetzt werden.

Welche Rolle spielt ein integriertes Schädlingsmanagement?

Die professionelle Schädlingsbekämpfung in der Lebensmittelverarbeitung bedarf der Umsetzung eines integrierten Schädlingsmanagement-Programms, das drei grundlegende aufeinander aufbauende Bausteine beinhaltet:

  • Inspektion
  • Identifikation
  • Bekämpfung


Um den akkreditierten Lebensmittelstandards und gesetzlichen Vorgaben zu genügen, bedarf es jedoch viel Fachwissens und der notwendigen Erfahrung.

Die häufigsten Schädlinge in der Lebensmittelbranche

Je nach Klima, Lage und verarbeiteten Lebensmittelzutaten trifft man in lebensmittelverarbeitenden Betrieben unterschiedliche Schädlingsarten an. Am häufigsten werden Motten, Schadnager, Schaben und Fliegen beobachtet.


Vorratsschädlinge
Als Vorratsschädlinge bezeichnet man tierische Organismen, die Fraßschäden an gelagerten Pflanzenerzeugnissen und/oder tierischen Nahrungsmitteln verursachen oder diese ungenießbar machen. Dazu zählen:

  • Mäuse und Ratten (Schadnager, Säugetiere)
  • Schaben (Kakerlaken)
  • Motten (Schmetterlinge)
  • Insekten, verschiedenste Käfer
  • Fliegen
  • Spinnentiere (z.B. Milben)

Vorratsschädlinge werden meist über einen der zahlreichen Lebensmittelbestandteile in den Betrieb eingeschleppt. Besonders gefährdet sind trockene Lebensmittel wie Samen, Nüsse, Trockenfrüchte, Gewürze, Milchpulver, Tee, Getreideflocken und konserviertes Fleisch. Der Schädling kann in allen Stadien – Ei, Larve, Puppe und adulter Schädling - vorkommen.
Weiters können Schädlinge über Verpackungen aus Pappe, Papier, Zellophan, Folie oder Kunststoff in den Betrieb gelangen. Manche Eingangslöcher sind an den beschädigten Verpackungen mit freiem Auge kaum sichtbar.
Insekten, Nager und Milben fressen nur wenig, sorgen aber für eine starke Verunreinigung und Kontamination der Lebensmittel mit Kot, Kokons und Häutungsresten, wodurch das betroffene Lebensmittel ungenießbar oder unbrauchbar für die weitere Lebensmittelzubereitung wird.

Schädlinge, die sich in unverarbeiteten Produktzutaten verbergen, sind in der Lage, deren chemische und physikalische Eigenschaften so zu verändern, dass Produktionsstrecken weitgehend gestoppt und Maschinen in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Anzeichen für einen Vorratsschädlingsbefall

Folgende Anzeichen deuten auf einen Befall mit Vorratsschädlingen hin:
Schäden an gelagerten Waren (z.B. Löcher im Getreide)
das Auffinden lebender oder toter Insekten
Befall, Löcher, Larven, Puppen oder seidiges Gewebe an Nahrungsmittelresten, verschütteten Lebensmitteln oder deren Verpackung, an Balken und Fensterbänken
Schädlinge in Insektenfallen


Überblick über die häufigsten Vorratsschädlinge und die Lebensmittel, die sie befallen:

  • Motten:
    • Indische Mehlmotte: Nüsse, Getreide und Trockenfrüchte
    • Mehlmotte: Mehl und Getreideprodukte
    • Speichermotte: Kakaobohnen, Schokolade und Konfiserie, Trockenfrüchte und Nüsse
    • Tropische Speichermotte: gelagerte Getreideflocken, Nüsse, Trockenfrüchte, Presskuchen und Ölsamen
  •  Käfer und Rüsselkäfer: Eine Vielzahl an Käfern ernährt sich von getrockneten Lebensmitteln wie Getreide, Mehl, Samen, Nüsse, Hülsenfrüchte, Dörrobst, Schokolade, Gewürze, Getreideflocken und verarbeiteten Produkten wie Pasta.
    • Korn-, Reis- und Maiskäfer: Primärschädling an Getreidekörnern
    • Mehlkäfer: Getreideprodukte
    • Reismehlkäfer: kommt in pulverförmigen Produkten wie Mehl, Dörrobst, Tierfutter, Nüsse etc. vor.
    • Getreide- und Erdnussplattkäfer: in Erdnüssen, Nüssen und Schokoladeprodukten
    • Leistenkopfplattkäfer: bei Keimlingen
    • Diebskäfer: in pflanzlichen und tierischen Produkten
    • Tabakkäfer: in Tee und Tabak
    • Speckkäfer: in fetthaltigen tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen
  • Milben:
  • Käsemilbe: in Käse, Nüssen, Trockeneiern, Mehl, Früchten, Tabak
  • Mehl- und Getreidemilbe: in Getreideflocken, getrockneten pflanzlichen Materialien, Käse, Mais und Dörrobst

Bekämpfungsmaßnahmen

Oftmals besteht beim Auftreten von Vorratsschädlingen ein kausaler Zusammenhang zwischen Produkt, Lagerung und Befall. Ein solcher kann nur in Zusammenarbeit mit dem Produzenten eliminiert werden. Wir von ADONEX erstellen Ihnen zu diesem Zweck ein Behandlungskonzept mit Maßnahmenkatalog. Dazu zählen auch die Überprüfung und Beseitigung baulicher Mängel sowie regelmäßige Reinigungsmaßnahmen. Nicht zuletzt ist ein fortwährender Befall auch häufig auf Ablagerungen und Produktreste zurückzuführen.


Unser Behandlungskonzept umfasst folgende Bausteine:

  • Inspektion
  • Überprüfung der Monitoring-Systeme
  • Reinigung (Vorsorge durch den Kunden)
  • Bekämpfung
  • Nachsorge, prophylaktische Vorsorgemaßnahmen

Schadnager

Ratten und Mäuse werden von Nahrungsmittelvorräten angelockt, entfernen sich aber nicht weit von ihren Verstecken. Sie suchen daher stets in der Nähe leicht zugänglicher Lebensmittelvorräte Unterschlupf.
Bei entsprechendem Nahrungsangebot und Schutz vor Räubern wächst die Mäuse- und Rattenpopulation rasch und wird so zu einem schwerwiegenden Problem für die Lebensmittelindustrie.


Welche Gefahren entstehen für die lebensmittelverarbeitende Industrie?

  • Gebäudeschäden: Ratten zählen zu den problematischsten Schädlingen überhaupt. Sie verursachen nicht nur Schäden an elektrischen Anlagen, sondern unterwandern oft die gesamte Kanalisation.
  • Maschinenschäden: Schadnager können Maschinen beschädigen und dadurch Produktionsausfälle verursachen. Bei vielen betroffenen Betrieben wurde überdies eine Kontamination durch Schmutz, Kot und Urin an den Einfallstellen beobachtet.
  • Schäden an Lebensmitteln und Lebensmittelverpackungen
  • Lebensmittelkontamination durch Kot, Urin und Schmutz: Mäuse und Ratten übertragen eine Vielzahl von Krankheiten. Als Träger von Ektoparasiten wie Zecken, Milben, Flöhen und Läusen sind sie zudem Vektoren für Krankheiten, die von diesem Ungeziefer übertragen werden.


Anzeichen für Schadnager in Ihrem Betrieb:
Einen Ratten- und Mäusebefall in Ihrem Betrieb können Sie anhand folgender Anzeichen feststellen:

  • Auffinden oder Sichtung lebender bzw. toter Tiere
  • Kot oder Urinspuren
  • Bei einem länger andauernden Mäusebefall bilden sich so genannte Urinsäulen. In diesem Fall ist sofortiges Handeln geboten, da von einer großen Population auszugehen ist.
  • Laufspuren (Trittsiegel) in Staub- bzw. Pulverresten
  • bräunliche bis schwarze Schmier- und Fettspuren auf Laufwegen
  • verdächtige Nage- oder Piepsgeräusche
  • Bissspuren an Baumaterialien, Kabeln, Nahrungsmitteln oder Verpackungen


Schadnagerbekämpfung
Um Schadnager wie Mäuse und Ratten zu bekämpfen, muss man ihre Unterschlüpfe im Gebäude eliminieren und ihnen Zugang zu Futter, Wasser und Schutz verwehren. Nager können auf vielfältige Weise ins Haus gelangen, etwa durch Rohre, Verkabelungen, Abflüsse, Türen, Fenster, Lüftungsschächte etc. Durch gezielte Maßnahmen kann man ihr Eindringen unterbinden.
Im Bereich der Lebensmittelherstellung gilt es, die Schadnager durch Einsatz von Fallen oder Gift gemäß fachlicher Anwendung (GMP) und nach den vorgegebenen gesetzlichen Normen zu bekämpfen.


Bekämpfung mit Rodentiziden
In der Lebensmittelindustrie dürfen nur spezielle, zugelassene Rodentizide verwendet werden, die so in den sicheren Köderstationen platziert werden müssen, dass sie weder mit den Nahrungsmitteln noch mit der Umwelt in Kontakt kommen. Strenge Anwendungsbestimmungen durch das Bundesumweltamt regeln die Nagetierbekämpfung mit Rodentiziden.
Nur ein ausgewiesener Schädlingsexperte weiß, welcher Köder wo aufgestellt und in welcher Häufigkeit er kontrolliert werden muss. Bei hausinterner Kontrolle müssen die ausführenden Mitarbeiter im Umgang mit den Chemikalien und in der Durchführung der Bekämpfungsmaßnahmen geschult werden. Außerdem sind spezifische Dokumentationsanforderungen in Zusammenhang mit Lebensmittelstandards und Gesetzgebung zu beachten, wie etwa das Führen von Standortkarten für alle Köderstationen, die Aufzeichnung von Befall und Köderwechsel oder die Mitarbeiterschulung.

Schaben

Schaben genügen schon winzige Schlupflöcher als Versteck. Aber nicht nur wegen ihrer geringen Größe, auch wegen ihrer Flexibilität in der Nahrungsauswahl, ihrer raschen Vermehrung und der Vielzahl an Krankheiten, die sie übertragen, stellen sie ein großes Problem dar.


Die häufigsten Schabenarten:
In Summe existieren über 3000 Schabenarten. In lebensmittelverarbeitenden Betrieben treten am häufigsten folgende Gattungen auf:

  • Deutsche Schabe (Blattella germanica): Sie wird bis zu 15 mm lang, hält sich vorzugsweise in einem feuchten Milieu auf und befällt vor allem Produktionsbereich, Ausrüstung, Lebensmittellager, Fahrzeuge, Büros, Verwaltungsbereiche, Küche und Bäder.
  • Orientalische Schabe (Blattella orientalis): Sie wird 20-25 mm lang und hat einen dunkelbraunen bis schwarzen Körper. Da sie nicht fliegen und kaum klettern kann, versteckt sie sich meist im Boden.
  • Amerikanische Großschabe (Periplaneta americana): Die rotbraun gefärbten amerikanischen Schaben werden 35-50 mm lang. Da sie ein feuchtwarmes Milieu suchen, findet man sie vermehrt in Abflüssen, Abwasserkanälen, hoch temperierten Lagerräumen und Mülldeponien.

Als nachtaktive Tiere verharren Schaben tagsüber oft in ihrem Versteck. Ihre Bekämpfung gestaltet sich schwierig, weil sie sich an Stellen verbergen, die schwer zu reinigen sind, wie in Rissen, Spalten, Abflüssen, Kanälen, Maschinenausrüstung. Mehr darüber erfahren Sie in der Rubrik Schaben


Risiken für die Lebensmittelverarbeitung:

  • Übertragung von Krankheiten: Schaben fressen faulende Materialien, Schimmel, Fäkalsubstanzen in der Kanalisation, Vögel, Schadnager und Tierkadaver, sind also Träger einer Vielzahl von Bakterien, pathogenen Keimen und Allergenen, die sie über ihre Körper oder Exkrete auf die Umgebung der Lebensmittelproduktion übertragen.
  • Kontamination der Nahrungsmittel und Verpackungen: Schaben hinterlassen entlang ihrer Laufwege Kot und Speichel auf diversen Oberflächen. Diese Kotspuren und Körpersekrete verursachen nicht nur Flecken, sondern auch einen störenden Geruch, der bis zu den kontaminierten Nahrungsmitteln und Verpackungen vordringen kann. Abgelegte Häute oder Eipakete stellen einen zusätzlichen Kontaminationsfaktor dar. Kot und Häute sind zudem Träger von Allergenen und können Asthma auslösen.


Maßnahmen zur Schabenbekämpfung in lebensmittelverarbeitenden Betrieben
Um Schaben nachhaltig und erfolgreich zu bekämpfen, bedarf es viel Erfahrung, Know-how und das Wissen rundum die Schaben und das richtige Verfahren:

  • Wir bieten das jahrelang bewährte ADONEX-Verfahren zur völligen Tilgung des Befalls

Die bei unserem bewährten ADONEX-Verfahren gebrauchten Insektizide und Präparate müssen von der zuständigen Behörde zugelassen sein. Ihre Anwendung erfordert ein sachkundiges, perfekt ausgebildetes Personal und Techniker. ADONEX verwendet nebenbei auch chemikalienfreie spezielle Überwachungsvorrichtungen, um einen etwaigen Befall bereits im Frühstadium zu erkennen.

Fliegen

Eine Fliegenplage verursacht dem betroffenen Betrieb nicht nur einen Einkommensverlust.
Insbesondere Frucht-, Schmetterlings- und Stubenfliegen werden von diversen Gerüchen in lebensmittelverarbeitenden Betrieben angezogen. Da jede Fliege andere Brutgewohnheiten und Lockstoffe hat, ist es zunächst wichtig, Art und Gattung zu identifizieren.
Verschiedene Fliegenarten werden von unterschiedlichen Produkten wie Alkohol, Essig, Öl, Fette, Kohlenhydrate, verfaulende Proteine oder Pflanzenmaterialien angelockt.


Fruchtfliegen
Fruchtfliegen sprechen bereits auf geringste Mengen an süß-sauren Substraten wie Senf, Obst oder Liköre an, die ihnen als Nahrungs- und Fortpflanzungsbasis dienen. Typischerweise findet man sie in Müllbehältern, überreifen Früchten und Gemüsesorten, leeren Getränkeflaschen, Getränkeautomaten, Abflüssen, Siphons etc.


Schmetterlingsmücken bzw Schmetterlingsfliegen
Schmetterlingsmücken fressen faulende Lebensmittel, Mikroorganismen im Abwasser und organisches Abfallmaterial. Ihre Eier sammeln sich oft in Abflüssen oder verunreinigtem Flachwasser an. Sie brüten im Biofilm, d.h. in einem gelatineartigen Bakterienbelag, der sich an Abflussoberflächen, Klärbehältnissen und Kompost ausbildet. Schmetterlingsmücken verfügen über eine hohe Widerstandskraft gegenüber Chemikalien, die zur Reinigung und Schädlingsbekämpfung verwendet werden. Am öftesten trifft man sie in lebensmittelverarbeitenden Betrieben an, in denen Nahrungsmittelreste in den Abfluss gespült werden.


Gefahren und Risiken, die von Fliegen ausgehen:

  • Bei warmen Verhältnissen und Vorhandensein einer geeigneten Brutstätte vermehren sich Fliegen trotz kurzem Lebenszyklus rasend schnell.
  • Bei unzureichenden Hygienemaßnahmen bieten lebensmittelverarbeitende Betriebe den Fliegen eine große Auswahl geeigneter Substrate.


Professionelle Fliegenbekämpfung durch ADONEX
Fliegen können auf unterschiedliche Art bekämpft werden. Während in einigen Fällen die klassische Fliegenfalle ausreicht, müssen manchmal auch Biozide eingesetzt werden, wobei die Anwendung nur durch geschultes Personal gemäß Zulassungsvorschrift erfolgen sollte.

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